S21-272 Kitas pme Familienservice

Hauptpetent/in: anonyme*r Petent*in
Ende der Mitzeichnungsfrist: 2026-01-28
Anzahl Mitzeichner: 157

Es wurde nachstehende Petition eingereicht:

Sichere Betreuung für unsere Kinder – Rettet die Kitas pme Familienservice Bremen gGmbH

Sofortige Klärung der Finanzierung, um den Betrieb der betroffenen sieben Krippen bis zur Übernahme oder Neuorganisation zu sichern.

Transparente Kommunikation gegenüber Eltern über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.

Langfristige Lösung, damit Konflikte zwischen Stadt und Träger künftig nicht die Betreuung gefährden.

Erhalt der bestehenden pädagogischen Fachkräfte, um Stabilität und Qualität für die Kinder zu sichern.

Begründung
Rechtsanspruch: Kinderbetreuung ist gesetzlich verankert (§24 SGB VIII).

Existenzielle Unsicherheit: Eingefrorene Gelder und Insolvenz gefährden Betreuung und Familienalltag.

Stabilität für Kinder: Frühkindliche Bildung lebt von vertrauten Bezugspersonen und sicheren Strukturen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Eltern brauchen Verlässlichkeit, um arbeiten zu können.

Qualität der Betreuung: Ohne Fachkräfte und Kontinuität leiden Entwicklung, Bildung und Sicherheit der Kinder.

S21-274 SASU Jugendzentrum SASU

Hauptpetent/in: Bürgerinitiative Jugendzentrum Oberneuland e.V., SASU
Ende der Mitzeichnungsfrist: 2026-01-19
Anzahl Mitzeichner: 524

Lasst unsere Jugendlichen nicht im Stich!

Wir, die Bürgerinitiative Jugendzentrum Oberneuland e.V. fordern den Bremer Senat auf eine Ausnahmeregelung der Einrichtungsstandarts für das Jugendzentrum SASU in Oberneuland zu gewähren!

Das Jugendhaus **SASU** blickt auf eine über fünfzigjährige Geschichte zurück und ist in den Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule Rockwinkel verortet. Es entstand 1973 aus einer bürgerschaftlichen Initiative Oberneulander Bürgerinnen und Bürger, die für Kinder und Jugendliche des Stadtteils ein Jugendhaus geschaffen haben – und dies wie noch vor der Einrichtung kommunaler Jugendhäuser in Bremen, deren Finanzierung erst ab 1991 übernommen wurde.

Der Vorstand des Hauses arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. Damit entstehen keine Verwaltungs- oder Geschäftsführungskosten. Neben den Personalkosten für insgesamt 1,5 Stellen fällt lediglich die Beauftragung eines Steuerberaters zur Durchführung der Buchhaltung an. Somit wird gewährleistet, dass sämtliche öffentlichen Mittel ohne Abzüge unmittelbar für die Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden.

Die Einrichtung ist pro Woche 25 Stunden geöffnet. Sie erfüllt dabei nicht nur die Funktion eines klassischen Jugendtreffs, sondern stellt darüber hinaus einen wichtigen Begegnungs- und Bewegungsort für den gesamten Stadtteil und darüber hinaus dar. Die vereinseigene Turnhalle, die in Eigenleistung gemeinsam mit Jugendlichen und Unterstützenden errichtet wurde, ist bis heute ein zentraler Bestandteil des Angebots. Für die Nutzung des Gebäudes wird keine Miete an den Senat geleistet, dafür werden sämtliche Instandhaltungskosten durch den Träger eigenständig übernommen.

Vielfältige Nutzung/ Zielgruppe
Das SASU wird von zahlreichen Zielgruppen in Anspruch genommen. Dabei ist die Offene Kinder- und Jugendarbeit Kernaufgabe der Einrichtung. Die Mitarbeitenden erreichen nicht nur die Jugendlichen der Mittelschicht in Oberneuland sondern auch Jugendliche mit Fluchthintergrund aus dem ÜWH und aus der Heilpädagogischen Wohngruppe sowie aus den umliegenden Stadtteilen. Hinzu kommt eine intensive Nutzung der Turnhalle für Sportangebote (u. a. Karate, Judo, Cross-Fit), regelmäßige Vormittagsnutzung durch den Kindergarten „Sternschnuppe“ und in Zukunft die Nutzung der Räume durch die Schule Rockwinkel (z. B. Kampfsport oder Gymnastik). Zudem tagt das Jugendforum Oberneuland regelmäßig im SASU. Die Pädagogische Begleitung wird ebenfalls durch Mitarbeitende der Bürgerinitiative gewährleistet.

Demografischer Wandel
Die neue Finanzierungssystematik beruht auf den Vorausberechnungen der Jugendeinwohnerzahlen. Diese berücksichtigen jedoch bisher nicht die Bebauung des Mühlenfeldes und den gaplanten Wohnpark. Insgesamt umfassen diese beiden Neubauprojekte 860 Wohneinheiten mit 30% sozialem Wohnungsbau. Die Projekte haben explizit Familien als Zielgruppe. Das bedeutet, die Jugendeinwohnerzahlen und auch der Sozialindex werden sich in den nächsten Jahren massiv verändern. Die Grundlage für die aktuelle Bedarfsermittlung entspricht nicht der Realität.

Begründung der Ausnahmeregelung
Das Jugendhaus SASU nimmt durch seine besondere Entstehungsgeschichte, die vollständige Ehrenamtlichkeit im Vorstand, die äußerst effiziente Mittelverwendung sowie die herausragende Bedeutung für den Stadtteil Oberneuland eine Sonderstellung innerhalb der Bremer Jugendhauslandschaft ein.

Mit Ihrer Unterschriften unterstützen Sie unser Anliegen für eine Ausnahmeregelung, um diese besondere Einrichtung vor dem Verlust der institutionellen Förderung und somit der Schließung zu bewahren und ihre Angebote für Kinder, Jugendliche sowie den gesamten Stadtteil langfristig zu sichern.



Der Vorstand
Bürgerinitiative Jugendzentrum Oberneuland e.V.
Oberneulander Landstraße 178
28355 Bremen

ERROR: Select_Mitzeichner!!!