Internationale Studierende in Bremen sind auf eine verlässliche und zeitnahe Bearbeitung ihrer Aufenthaltstitel angewiesen. Lange Wartezeiten führen für viele Betroffene zu erheblichen Problemen im Studium, im Alltag und bei der finanziellen Absicherung.
Ohne rechtzeitig ausgestellte oder verlängerte Aufenthaltstitel können Studierende oft keine Nebenjobs antreten, keine Praktika beginnen oder wichtige organisatorische Angelegenheiten klären. Dadurch entstehen Unsicherheit, finanzielle Belastungen und Nachteile im Studienverlauf.
Bremen ist ein Wissenschafts- und Hochschulstandort mit vielen internationalen Studierenden. Damit diese ihr Studium erfolgreich absolvieren und sich in Bremen integrieren können, braucht es klare, faire und funktionierende Verwaltungsprozesse.
Wir fordern daher:
1.⁠ ⁠Eine schnellere Bearbeitung von Aufenthaltstiteln für internationale Studierende.
2.⁠ ⁠Verlässliche und automatisch ausgestellte vorläufige Bescheinigungen, damit Studierende während der Bearbeitungszeit arbeiten, studieren und Praktika absolvieren können.
3.⁠ ⁠Mehr Personal und effizientere Abläufe im zuständigen Amt.
4.⁠ ⁠Transparente Kommunikation über Bearbeitungsstand, fehlende Unterlagen und voraussichtliche Dauer.
Internationale Studierende leisten einen wichtigen Beitrag zum Hochschulstandort Bremen, zur Wirtschaft und zur gesellschaftlichen Vielfalt. Sie verdienen Planungssicherheit, faire Behandlung und Verwaltungsverfahren, die ihre Lebensrealität berücksichtigen.
Wir bitten die zuständigen Stellen, die bestehenden Probleme ernst zu nehmen und kurzfristig konkrete Verbesserungen umzusetzen.
Bitte unterstützen Sie diese Petition, damit internationale Studierende in Bremen nicht durch lange Bearbeitungszeiten benachteiligt werden.
Ich bitte die Bremische Bürgerschaft zu prüfen, ob die Schwimmkapazitäten für die Öffentlichkeit im Horner Bad insbesondere während der Sommermonate ausreichend sind und ob die derzeitigen Regelungen den Bedürfnissen berufstätiger und sportlich orientierter Schwimmerinnen und Schwimmer gerecht werden.
Das Horner Bad verfügt über ein modernes Hallenbad mit zehn 50-Meter-Bahnen, das ausdrücklich auch für sportliches Schwimmen konzipiert wurde. Während der Sommersaison findet das Frühschwimmen jedoch ausschließlich im Freibad statt; das Hallenbad öffnet erst ab 08:00 Uhr. Dadurch entfällt für viele Berufstätige die Möglichkeit, vor Arbeitsbeginn im Hallenbad zu trainieren. Nach den Angaben der Bremer Bäder wird das Frühschwimmen vom 1. Juni an ausschließlich im Freibad angeboten, während das Hallenbad erst um 08:00 Uhr öffnet.
Zugleich stehen sportlich Schwimmenden im Freibad deutlich weniger Wasserflächen zur Verfügung als im Hallenbad mit seinen zehn 50-Meter-Bahnen. Für viele Schwimmerinnen und Schwimmer stellt das Freibad zudem keinen gleichwertigen Ersatz dar, da Wetter und Wassertemperatur andere Bedingungen schaffen als im Hallenbad.
Bereits heute sind die Schwimmkapazitäten in Bremen stark ausgelastet. Insbesondere am Nachmittag/Abend stehen aufgrund der berechtigten Vereins- und Kursnutzung häufig nur wenige Bahnen für sportliches Schwimmen zur Verfügung. Mit dem angekündigten Wegfall des Hansewasserbads und des Unibads ist zudem eine weitere Verschärfung dieser Situation zu erwarten. Um insbesondere Berufstätigen weiterhin verlässliche Trainingsmöglichkeiten zu bieten, sollte daher geprüft werden, ob das Hallenbad im Horner Bad auch während der Sommermonate bereits ab 06:30 Uhr geöffnet werden kann. Alternativ wäre eine Ausweitung der Öffnungszeiten an Wochenenden denkbar, da das Bad derzeit erst um 10:00 Uhr für die Öffentlichkeit öffnet.
Ich bitte daher um eine Prüfung der Gründe für die derzeitige Regelung sowie darum, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Schwimmkapazitäten für die Allgemeinheit im Horner Bad langfristig gesichert und gegebenenfalls erweitert werden können.