Für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen
Unsere Kinder sind keine Sparmaßnahme!
Petition an den Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
Wir fordern von Senat und Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen:
1. Erhalt bestehender Einrichtungen
Keine Schließungen und keine existenzgefährdenden Kürzungen bei Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit.
2. Verlässliche und langfristige Finanzierung
Kinder- und Jugendarbeit braucht Planungssicherheit durch eine dauerhaft bedarfsgerechte und institutionelle Förderung statt kurzfristiger oder unsicherer Finanzierungsmodelle.
3. Bedarfsgerechte Mittelverteilung
Die Finanzierung muss sich an den tatsächlichen Bedarfen vor Ort orientieren und langjährig bewährte Einrichtungen sowie gewachsene Strukturen angemessen institutionell absichern.
4. Transparente und nachvollziehbare Entscheidungen
Finanzierungs- und Verteilungsentscheidungen müssen offen, nachvollziehbar und für die Öffentlichkeit verständlich getroffen werden.
5. Beteiligung der Betroffenen
Träger, Mitarbeitende, Familien, Kinder und Jugendliche müssen frühzeitig und ernsthaft in Entscheidungsprozesse einbezogen werden.
6. Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt stellen
Kinder- und Jugendarbeit darf nicht als Sparpotenzial betrachtet werden. Sie ist eine Investition in Bildung, Teilhabe, Prävention, Integration, Demokratieförderung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bremen. Sie stärkt Kinder, eröffnet Jugendlichen Perspektiven, entlastet Familien, wirkt Einsamkeit und Ausgrenzung entgegen und trägt zu lebendigen, solidarischen Stadtteilen bei.
7. Ausreichende Mittel für eine bedarfsgerechte und institutionell geförderte Kinder- und Jugendarbeit
Wir fordern, dass dauerhaft ausreichend finanzielle Mittel bereitgestellt werden, damit bestehende Angebote verlässlich, bedarfsgerecht und institutionell abgesichert arbeiten können. Steigende Personal-, Sach- und Betriebskosten müssen bei der Finanzierung berücksichtigt werden. Bleibt eine entsprechende Anpassung aus, kommt dies faktisch einer Kürzung gleich. Kinder- und Jugendarbeit braucht daher nicht nur Planungssicherheit, sondern auch eine Finanzierung, die den realen Bedarfen und den tatsächlichen Kostenentwicklungen Rechnung trägt.
Mit dieser Petition setzen wir ein deutliches Zeichen gegen den Abbau von Angeboten und gegen Kürzungen bei Trägern der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen.
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Begründung
Die geplante Neuverteilung von Mitteln und die bislang fehlende langfristige Finanzierungsperspektive über das Jahr 2027 hinaus sorgen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Bremen für erhebliche Verunsicherung.
In verschiedenen Stadtteilen sorgen geplante Veränderungen bei der Finanzierung und Mittelverteilung für erhebliche Verunsicherung bei Einrichtungen, Trägern, Mitarbeitenden, Familien sowie Kindern und Jugendlichen.
Dabei geht es längst nicht mehr um einzelne Einrichtungen oder einzelne Stadtteile.
Viele Einrichtungen kämpfen seit Jahren vor Ort um Planungssicherheit und den Erhalt ihrer Angebote. Häufig geschah dies unabhängig voneinander und weitgehend innerhalb der jeweiligen Stadtteile. In den vergangenen Monaten wurde jedoch immer deutlicher, dass zahlreiche Einrichtungen in ganz Bremen vor sehr ähnlichen Herausforderungen stehen.
Fehlende Planungssicherheit.
Steigender finanzieller Druck.
Unsichere Zukunftsperspektiven.
Sorgen um den Fortbestand wichtiger Angebote.
Deshalb haben sich erstmals zahlreiche Menschen, Einrichtungen und Unterstützende stadtteilübergreifend zusammengeschlossen.
Die breite Unterstützung dieser Petition zeigt deutlich, dass es sich nicht um Einzelinteressen handelt, sondern um ein bremenweites Anliegen.
Wir möchten alle Bremerinnen und Bremer dafür sensibilisieren, dass die aktuelle Entwicklung kein Problem einzelner Einrichtungen oder Stadtteile ist. Es geht um die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in ganz Bremen. Deshalb braucht es jetzt Zusammenhalt, Solidarität und ein gemeinsames Eintreten für eine bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit.
Die Unterstützung reicht dabei weit über die unmittelbar betroffenen Einrichtungen hinaus.
Hinter dem Anliegen stehen unter anderem Kinderärztinnen und Kinderärzte, Psychologinnen und Psychologen, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Kitas, Schulen, Vereine, Ehrenamtliche, Ortsbeiratsmitglieder, kommunalpolitisch Engagierte sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Stadtteilen Bremens.
Aus unterschiedlichsten fachlichen Perspektiven wird dabei dieselbe Botschaft formuliert:
Kinder- und Jugendarbeit ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil von Bildung, Prävention, Integration, Teilhabe, Demokratieförderung und Kinderschutz.
Die erfolgreiche Demonstration am 29. Mai 2026 sowie die breite öffentliche Unterstützung haben gezeigt, dass die Sorge um die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit längst keine Einzelmeinung mehr ist, sondern von vielen Menschen in ganz Bremen geteilt wird.
Parallel zu dieser Petition wurde über OpenPetition bereits eine öffentliche Unterstützungsinitiative gestartet. Die dort eingegangenen Kommentare und Unterstützungsbekundungen dokumentieren eindrucksvoll die große öffentliche Resonanz auf dieses Anliegen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich Menschen aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen sowie zahlreiche fachlich engagierte und sachkundige Personen zu Wort melden. Wie bereits dargestellt, spiegeln die Beiträge eine breite fachliche und gesellschaftliche Unterstützung für die offene Kinder- und Jugendarbeit wider. Auch die Kommentare und Stellungnahmen der Petentinnen und Petenten auf OpenPetition werden wir dem Petitionsausschuss sowie dem Senat ergänzend zur Verfügung stellen.
Die kommenden Wochen sind entscheidend.
Zum Zeitpunkt der Einreichung beziehungsweise Freischaltung dieser Petition könnten bereits erste Entscheidungen oder Vorfestlegungen zur zukünftigen Verteilung erheblicher Teile der Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit in Bremen getroffen worden sein oder unmittelbar bevorstehen.
Unabhängig davon sind die grundlegenden Fragen nach Transparenz, Beteiligung, Planungssicherheit und einer langfristig bedarfsgerechten Finanzierung weiterhin offen und von großer Bedeutung für die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen.
Gerade weil die Tragweite dieser Entscheidungen für viele Kinder, Jugendliche, Familien und Einrichtungen erheblich ist, appellieren wir an die Verantwortlichen, die breite öffentliche und fachliche Resonanz auf dieses Anliegen angemessen zu berücksichtigen und ausreichend Raum für Transparenz, Beteiligung und sorgfältige Prüfung zu schaffen.
Noch besteht die Möglichkeit, bestehende Planungen kritisch zu überprüfen, Transparenz herzustellen und Lösungen zu entwickeln, die Kinder und Jugendliche in allen Stadtteilen Bremens gleichermaßen berücksichtigen.
Aktuelle Presseberichte (vgl. Weser-Kurier vom 10.06.2026) deuten darauf hin, dass für Teile der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen zunächst eine kurzfristige Übergangslösung bis zum Jahresende gefunden werden konnte. Dies ist für die betroffenen Einrichtungen, Mitarbeitenden, Kinder, Jugendlichen und Familien zunächst ein wichtiges Signal. Die grundlegende Herausforderung bleibt jedoch bestehen: Es braucht eine langfristige, bedarfsgerechte und institutionell abgesicherte Finanzierung aller Angebote und Orte für Kinder und Jugendliche in Bremen. Eine solche langfristige Absicherung über das Jahresende hinaus und insbesondere über das Jahr 2027 hinaus sehen viele Betroffene derzeit nicht ausreichend gewährleistet. Genau dafür setzen wir uns mit dieser Petition ein.
Kinder- und Jugendarbeit schafft Schutzräume, Bildungschancen, Prävention, Integration, Inklusion, soziale Teilhabe und Demokratieförderung. Sie bietet Kindern und Jugendlichen Orte, an denen sie willkommen sind, Unterstützung erhalten, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft erleben können.
Wenn diese Strukturen geschwächt werden oder wegbrechen, verlieren Kinder und Jugendliche weit mehr als Freizeitangebote.
Sie verlieren:
* Ansprechpersonen
* Gemeinschaft
* Orientierung
* Schutzräume
* Perspektiven
* soziale Stabilität
Bereits heute berichten Einrichtungen von eingeschränkten Angeboten, reduzierten Öffnungszeiten, weggefallenen Projekten, Personalengpässen, fehlender Planungssicherheit und wachsendem wirtschaftlichem Druck. Diese Entwicklungen sind keine abstrakten Befürchtungen, sondern vielerorts bereits spürbare Realität.
Gleichzeitig zeigen Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen der sozialen Infrastruktur, welche Folgen eine dauerhaft unzureichende Finanzierung haben kann: Stellen werden abgebaut, Angebote eingeschränkt, Ferienprogramme gestrichen, Einrichtungen zeitweise geschlossen oder wichtige Projekte aufgegeben. Solche Entwicklungen treffen immer zuerst die Menschen, die auf Unterstützung, Begegnung und Teilhabe angewiesen sind.
Für Kinder und Jugendliche bedeutet dies weniger verlässliche Ansprechpersonen, weniger sichere Orte und weniger Chancen auf Förderung, Gemeinschaft und persönliche Entwicklung. Für Familien bedeutet es den Verlust wichtiger Entlastungs- und Unterstützungsangebote. Für Stadtteile bedeutet es den Verlust von sozialen Ankerpunkten, die Zusammenhalt, Integration und demokratisches Miteinander stärken.
Deshalb geht es bei dieser Petition nicht allein um Haushaltszahlen oder Verwaltungsentscheidungen. Es geht um die konkrete Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen in Bremen und um die Frage, welchen Stellenwert ihre Zukunft in politischen Entscheidungen einnimmt. Eine starke Kinder- und Jugendarbeit ist kein Luxus, sondern eine grundlegende Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt, in Chancengerechtigkeit und in die Zukunft unserer Stadt.
Aus Sicht vieler Betroffener wird dabei ein zentraler Punkt verkannt.
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob insgesamt mehr Geld im System vorhanden ist.
Die entscheidende Frage lautet:
Sind die vorhandenen und künftig bereitgestellten Mittel ausreichend und werden sie so eingesetzt und verteilt, dass sie den tatsächlichen Bedarfen vor Ort entsprechen und bestehende Angebote dauerhaft sichern?
Steigende Gesamtausgaben bedeuten nicht automatisch eine bessere Situation vor Ort.
Personal-, Energie-, Miet- und Sachkosten sind in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen.
Deshalb stellt sich die berechtigte Frage, ob die angekündigten zusätzliche Mittel tatsächlich zu einer Verbesserung der Angebote führen oder in erster Linie gestiegene Kosten ausgleichen.
Wenn Einrichtungen gleichzeitig von gekürzten Programmen, eingeschränkten Angeboten, unsicheren Stellen und Existenzsorgen berichten, reicht der Verweis auf höhere Gesamtmittel allein nicht aus.
Viele Betroffene vermissen zudem Transparenz darüber,
* welche Kriterien der Mittelverteilung zugrunde liegen,
* welche Rückmeldungen aus den Stadtteilen berücksichtigt wurden,
* welche fachlichen Bewertungen zu den geplanten Entscheidungen geführt haben,
* welche Beteiligten an den Entscheidungsprozessen mitgewirkt haben
* und wie die unterschiedlichen Interessen gegeneinander abgewogen wurden.
Kinder und Jugendliche dürfen nicht davon abhängig sein, in welchem Stadtteil sie leben.
Kinder- und Jugendarbeit darf nicht zum Verteilungskampf zwischen Stadtteilen, Trägern oder Einrichtungen werden.
Offene Kinder- und Jugendarbeit bedeutet:
* Kinder stärken, bevor Krisen entstehen,
* Jugendlichen Perspektiven geben,
* Familien entlasten,
* Einsamkeit und Ausgrenzung entgegenwirken,
* Integration fördern,
* demokratisches Miteinander stärken
* und Stadtteile lebendig und solidarisch halten.
Wer heute bei Kindern und Jugendlichen spart, spart nicht wirklich.
Er verschiebt Probleme exponentiell in die Zukunft.
Bremen braucht starke Kinder.
Starke Kinder brauchen verlässliche Orte.
Und diese Orte brauchen eine sichere, faire, bedarfsgerechte und institutionelle Finanzierung.
Wir bitten die Bremische Bürgerschaft daher, sich mit diesem Anliegen zu befassen und sich für eine transparente, nachvollziehbare, bedarfsgerechte und langfristig tragfähige Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bremen einzusetzen.
Denn unsere Kinder sind keine Sparmaßnahme.
Jens Wirth
Bremen
Änderungen im Schulfach Geschichte an Bremer Schulen
Vermutlich ist schon seit Jahrhunderten der Schulunterricht für Kinder und Jugendliche durch die Aneinanderreihung von Gewalt geprägten Auseinandersetzungen durchdrungen. Nehmen wir eine Weltbevölkerung von 8 Milliarden Menschen an, so stellen Soldaten und Militär doch nur eine Minderheit der Bevölkerung der Welt dar.
Das Bild, das in den Schulbüchern unseren Kindern gezeigt wird, ist somit sanft ausgedrückt eher etwas übertrieben von Kriegen geprägt. Auf der anderen Seite sollen die Kinder im Lehrplan auch andere Fähigkeiten wie Datensuche erlernen, Referate erstellen, und Vieles mehr, das nicht zwingend im Kontext Gewalt geführter Auseinandersetzungen dargestellt werden muss.
Rechnerisch dürfte die Entdeckung von Herrn Fleming und Herrn Liebig jeweils mehr Menschen das Leben gerettet haben, als alle Kriege des 20. Jh. zusammen gekostet haben. Die Wertung der Weltkriege auf die Geschicke der Menschheit ist also eher subjektiv und vielleicht etwas von der Sicht der Politiker und Juristen auf die Weltgeschichte eingefärbt.
Die Suggestion an unsere Kinder, dass unsere menschliche Kultur praktisch seit 2000 Jahren nur aus Gemetzel und Katastrophen besteht, kann diese Kinder kaum dazu ermutigen, sich aktiv in der Gesellschaft einzubringen. Da helfen auch Erläuterungen nicht, wie sich ein junger Mensch in der Demokratie verhalten soll. Feststellungen der Politiker, dass es ihre Aufgabe ist, andere zu ermutigen, sich positiv im Klimaschutz oder ähnlichen Aktionen einzubringen, scheitern an der fehlerhaften Darstellung von bahnbrechenden Erfolgen mit realistischer Wertung des Einzelnen in der Geschichte. Es existieren Kriege, keine Frage. Aber zeigen die Kriege wirklich das Maximum, das der Geist der Menschheit in den letzten Jahrtausenden hervorgebracht hat? Füllen deshalb diese Themen unsere Schulbücher? Hier sollten wir den Geschichtsunterricht neu denken, und speziell an den Meistern und Machern und deren Taten zeigen, die schon immer Menschen die Geschicke aller geleitet und auch verbessert haben.
Deshalb bitte ich die Bremische Bürgerschaft darum, über eine neue inhaltliche Auslegung des Geschichtsunterrichtes an Bremer Schulen nachzudenken. Es handelt sich um Länderhoheit.
Hier etwas zur Einstimmung auf das Thema Geschichtsbücher:
Der römische Soldat oder Trajan
Kurz nach Beginn seiner Herrschaft begann Trajan mit seinen eindrucksvolle Bauten. Das Wasserleitungssystem ließ er ausbauen und renovieren. Die im Jahr 109 fertiggestellte und fast 60 Kilometer lange Wasserleitung Aqua Traiana führte aus der Gegend des Lago di Bracciano im Norden Roms Wasser in den Stadtteil rechts des Tiber. Mit der Aqua Traiana band Trajan die sozial eher schlecht gestellten Wohnviertel der Regio Transtiberium an die Wasserversorgung an. Bis zum Jahr 109 entstanden Thermen von bisher unbekannten Ausmaßen.
Englische Militärmacht oder Mohandas Karamchand Gandhi
Picard oder Piccard – eine Frage nicht nur auf der Enterprise
Eine bekannte schweizer Familie, deren Mitglieder als Pioniere Geschichte schrieben. Auguste Piccard (1884–1962) war Physiker und erfand die Druckkabine für Stratosphärenflüge. Sein Sohn Jacques Piccard (1922–2008) war ein berühmter Tiefseeforscher und stellte 1960 mit dem Tauchboot Trieste den Rekord für den tiefsten Tauchgang im Marianengraben auf. Augustes Enkel Bertrand Piccard umrundete 1999 als Erster die Welt nonstop im Heißluftballon und flog später um die Welt mit dem Solarflugzeug Solar Impulse.
Hungersnöte oder Laborassel
Justus Liebig war ein deutscher Chemiker und Universitätsprofessor in Gießen und München. Liebig erkannte, dass Pflanzen wichtige anorganische Nährstoffe in Form von Salzen aufnehmen und begründete durch seine Forschung die moderne Mineraldüngung und den Beginn der Agrochemie.
Sterbende Arbeiterklassen oder – Robert Koch
Robert Koch gelang es 1876 den Erreger des Milzbrands außerhalb des Organismus zu kultivieren und dessen Lebenszyklus zu beschreiben. Dadurch wurde zum ersten Mal lückenlos die Rolle eines Krankheitserregers beim Entstehen einer Krankheit beschrieben. Im Jahr 1882 entdeckte er den Erreger der Tuberkulose und entwickelte später das vermeintliche Heilmittel Tuberkulin. 1883 entdeckte und beschrieb er den kommaförmigen Cholera-Erreger als „Kommabazillus“. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Robert Koch ist damit – neben seinem Kollegen Louis Pasteur in Paris – zum Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie sowie der Immunologie und Allergologie geworden und war auch auf dem Gebiet der Virologie erfolgreich. Er hat grundlegende Beiträge zur Infektionslehre sowie zum Aufbau der Tropenmedizin in Deutschland geleistet.
Sollen wir Straßensperren erlauben? Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg
Ihr Einsatz für eine an den Erkenntnissen der Wissenschaft orientierten, konsequenten Klimapolitik fand weltweit Beachtung. Die von ihr initiierten „Schulstreiks für das Klima“ sind zur globalen Bewegung Fridays for Future angewachsen. Mit Schulstreiks wollte sie erreichen, dass Schweden das Klima-Übereinkommen von Paris einhält. Als Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung wurde sie 2019 mit dem Right Livelihood Award ausgezeichnet und vom US-Magazin Time als bislang jüngste Person zur Person of the Year gewählt.
Sauberkeit ist keine Zier – Fleming
Nach der Neuentdeckung der bereits 1874 von Theodor Billroth erkannten und publizierten antibiotischen Wirksamkeit von Penicillinen durch Alexander Fleming im Jahr 1928 wurde die enorme Bedeutung der Antibiotika für die Medizin erkannt, was das moderne Verständnis der Bedeutung bakterieller Krankheitserreger maßgeblich beeinflusst und revolutioniert hat. In den Jahrzehnten nach seiner Entdeckung trug Penicillin G zur Rettung unzähliger Menschenleben bei.
10, 9, 8 … es wurde einfach gemacht!
Apollo 11 war die fünfte bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich.
Erfinder der Kreuzfahrten – Vasco da Gama
Aller Anfang ist schwer – Zuse
Mit seiner Entwicklung der Rechenmaschine Z3 im Jahre 1941 baute Zuse den ersten funktionstüchtigen, vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierbaren, in binärer Gleitkommarechnung arbeitenden Rechner und somit den ersten funktionsfähigen Computer der Welt.
Gut. Und die Gruppe gab es neben vielen hier nicht aufgeführten auch noch – Greenpeace
Es handelt sich um Länderhoheit und der Schwerpunkt der menschlichen Geschichte sollte nicht schwerpunktmäßig aus Sicht von Politikern dargestellt werden.
Geschichte können wir also auch durch das halbvolle Glas positiver Energie betrachten – und nicht unsere Kinder mit dem Frust der Generationen belasten. Wir können viel Positives erreichen – das muss der Kern des Geschichtsunterrichtes werden.
Deshalb bitte ich die Bremische Bürgerschaft darum, über eine neue inhaltliche Auslegung nach realen Werten im Geschichtsunterricht an Bremer Schulen nachzudenken.